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Integrales Sanierungskonzept Giswiler Laui, Forstlicher Verbau Ninzenacher

Bestandteil des integralen Sanierungskonzepts Giswiler Laui ist ein Graben im Gebiet Ninzenacher. Es handelt sich dabei um eine ehemalige Eindohlung, die beim Unwetter 2005 durch die Wasser- und Geschiebemassen in der unteren Hälfte gesprengt wurde. Seither lief das Wasser in einem unbefestigten Graben ab und bewirkt im rutschungsgefährdeten Hang eine starke Erosion an den Uferpartien. Im Winter 2010 wurde deshalb der Graben mit einem einfachen Holzverbau gesichert und stabilisiert. Auf einer Länge von 120 Metern wurden 20 zusammenhängende Sperren erstellt. Für diese einfachen Holzsperren wurde Lärchen- und Fichtenholz verwendet. Zur Stabilisierung des Systems wurden am untersten Ende der Verbauung und im Bereich der Bewirtschaftungsübergänge doppelte Holzkästen erstellt. Zudem wurden der Übergang von verbautem zu unverbautem Gerinne mit vier Blockriegeln vor Erosion geschützt, die Drainagenleitungen gefasst und ins Gerinne geführt, sowie Geländeanpassungen vorgenommen um zu verhindern, dass Wasser bei einem Ausbruch aus dem Gerinne über das Land fliesst.

Die Bauarbeiten wurden im Frühjahr 2010 abgeschlossen. Die Kosten beliefen sich auf gut 140’000 Franken und wurden von Bund, Kanton, Gemeinde und dem Wasserbau Giswil finanziert.


Auf einer Länge von 120 Metern wurden 20 zusammenhängende Sperren aus Lärchen- und Fichtenholz erstellt.